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Mittelstandspreis

Botschafter Bamberg

Slow Food

Firmengeschichte



Entfaltung und Expansion
Im Zeichen der Globalisierung
ab 1990


1990 Anfang Februar 1990 reißt ein schwerer Sturm das Blechdach eines Silos herunter. Dieses muss in einer spektakulären Aktion mit Schneidbrennern zerlegt werden.



1990 Während ein neuer Erdenbürger, Franziska, unterwegs ist, verlässt Rolf Weyermann im 70. Lebensjahr nach einem plötzlichen Herzanfall im Juni 1990 diese Welt. Im Hause Weyermann schliesst sich die Ära der Altvorderen 3. Generation.

Die Geschicke aller Firmenangehörigen liegen in den noch jungen Händen von Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann, unterstützt von Ludwig Popp als Mitglied der Geschäftsführung.

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1990 Franziska „Fanny“ Weyermann, Tochter von Sabine Weyermann und Thomas Weyermann-Kraus wird am 22. Dezember 1990 geboren.



1991 PP-Säcke mit Firmenlogo und genauer Sortenbezeichnung werden 1991 eingeführt. Die neuen Verpackungsmaterialien lösen die Jutesäcke ab, die man bis dahin verwendet hat.



1993 Wir feiern Richtfest! Das Geschäftsführungstrio Sabine Weyermann, Thomas Kraus-Weyermann und Ludwig Popp wagen zusammen den mutigen Schritt in die Zukunft und bauen auf dem verbleibenden freien Gelände eine fast neue Mälzerei. Anlagenhersteller ist Fa. Hauner, der Firma und Familie Weyermann über Jahrzehnte treu verbunden. Architekt ist K.H. Bottler.

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1994 Um dem steigenden Bedarf an gesackten Spezialmalzen Rechnung zu tragen, wird in eine automatische Absackanlage investiert. Mittels eines Teleskopförderbandes ist eine rasche Beladung der Überseecontainer möglich.



1994 Zusammen mit der Firma SJP führt man ein Prozesseinleitsystem in der Firma ein. Die Anlieferung der Gerste bis hin zu den Darrprogrammen und dem fertigen Malz ist nun dokumentierbar. Keine andere Mälzerei hat in Deutschland diesen hohen technischen Standard.



1995 Die Strategie des Offenen Hauses ist Kennzeichen von Weyermann Malz seit den 90er Jahren. Dies zeigt sich in einem aktiven Zugehen auf den Kunden, durch den Neubeginn des Markenauftritts, dem Einsetzen eigener Werbung und der Einführung einer Corporate Identity.

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1996 Zum dritten Mal in seinem Leben zieht der Schlotfeger in ein neues Heim, diesmal jedoch nur innerhalb des Betriebsgeländes. Das 1950 eingeweihte Sudhaus ist mit der Produktion von Sinamar® ausgelastet, sodass 1996 ein neues Sudhaus gebaut wird. Auch diesmal verlässt sich Weyermann Malz auf die Zuverlässigkeit der Firma Steinecker in Freising. Das 1888 errichtete Maschinenhaus wird behutsam in Abstimmung mit dem Denkmalschutz renoviert und nach langem Dornröschenschlaf einer neuen Nutzung zugeführt.

Um die hohe Qualität von Sinamar® zu gewährleisten werden eine GEA Fallstromanlage sowie ein Schenk Kieselgurfilter installiert. Die gesamte Brauerei arbeitet vollautomatisch und ist in das Prozessleitsystem der Mälzerei eingebunden. Die Kanisterabfüllanlage sowie die Kanisterreinigungsanlage arbeiten ebenfalls automatisch.

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1996 Seniorchefin Annemarie Weyermann, geb. Otto, folgt ihrem Mann Heinz Weyermann 10 Jahre später in die Ewigkeit nach. Sie stirbt nicht ganz siebzigjährig, nach langer Krankheit. Ihre Tochter Sabine übernimmt die Firmenanteile und führt das Unternehmen im Sinne ihrer Eltern fort.



1996 Sabine und Thomas Kraus-Weyermann erkennen den Trend zu Gasthausbrauereien und erschließen durch unermüdliche Messebesuche in USA, Japan und Südamerika wichtige Exportmärkte.

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1997 Im Mai 1997 lässt Rainer Lewandowski, Intendant des Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theaters, die Theatertradition im Weyermannhaus wieder aufleben und inszeniert das Einmann-Stück „Die Eisprinzessin“ von Friedrich Karl Waechter mit Karin M. Schneider in der Hauptrolle.



1998 Der gesamte Getreideannahmebereich wird gemäß den Auflagen des Umweltschutzgesetzes modernisiert. Die Leistungsfähigkeit der Getreideannahme wird auf 80 t/Stunde erhöht. Die Annahme erfolgt weitgehend staubfrei.



1998 Das hohe Maß an Qualitätsbewusstsein manifestiert sich in der erfolgreichen Durchführung der Zertifizierung nach DIN ISO 9001.

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1999 Zusammen mit unzähligen Gästen aus den mehr als 67 Kundenländern feiert Weyermann Malz 120-jähriges Jubiläum - unkompliziert - fränkisch - fröhlich!



2000 Ein großartiges Jubiläum kann Malzmeister Heinrich Merkel im März 2000 feiern: Er hat über 42 Jahre hinweg seine Arbeitskraft in den Dienst des Hauses Weyermann gestellt und wird in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.



2001 Rösttrommel Nr. 6, wiederum herstellt von der Fa. Barth aus Ludwigsburg, wird Ende des Jahres 2001 aufgestellt und absolviert im Februar 2002 ihren ersten Probelauf.



2001 Durch Erwerb und Integration des Unternehmens „Main Malz KG Meißner & Sohn“ im Jahr 2001 gelingt es, die gestiegene Nachfrage nach Pilsner Braumalz zu befriedigen. Die Gesamtproduktion von Weyermann Malz erhöht sich damit auf 60.000 t Malz. Durch die ideale Lage am Haßfurter Hafen sind nun auch direkte Ver- und Entladungen per Schiff möglich.



2002 Brandschaden bei Weyermann: Am 10. April 2002 ereignet sich beinahe eine Katastrophe, als am frühen Morgen ein technischer Defekt in der im Dezember 2001 installierten Rösttrommel Nr. 6 zu einem Kurzschluss in der Unterbrechbaren Stromversorgung führt. Dadurch sind die beiden Rösttrommeln Nr. 5 und Nr. 6 nicht mehr steuerbar. Da die Kühlung ebenfalls ausfällt, entzündet sich das Röstgut von selbst und löst einen Schwelbrand aus, der schließlich ganze Stadtteile von Bamberg in Rauch hüllt. Vier Feuerwehrleute und zwei Mitarbeiter von Weyermann Malz werden bei Verpuffungen durch eine Druckwelle leicht verletzt. Kurz vor 8 Uhr ist der Brand jedoch unter Kontrolle. Es entsteht ein Sachschaden von über 1 Mio Euro.

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2002 Ludwig Popp feiert seinen 65. Geburtstag am 20. Juli 2002.



2003 85. Geburtstag von Irma Weyermann, der Witwe von Rolf.

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2003 100 Jahre Sinamar® - ein Grund zum Feiern!

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2003 Innovationen bei Weyermann Malz: Die BigBag-Abfüllanlage, das neue Labor und die Versuchsbrauerei.

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2003 Weyermann Malz ist Gründungsmitglied und Miteigentümer der „MEG - The Malt Export Group“, der auch Müller Malz aus Inkhofen und Bindewald Malz aus Bischheim angehören. Im Jahr 2004 stößt AGRARIA aus Paraná, Brasilien als Partner dazu. Die MEG repräsentiert ein Absatzvolumen von annähernd 350.000 t per annum. Ziel ist eine erfolgreiche Präsenz auf dem südamerikanischen Markt. Weitere Partnerschaften sind ausdrücklich erwünscht.



2004 125 Jahre Weyermann Malz. Wir hauen auf die Pauke!

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2004 Unternehmensgeschichte zwischen Lokalgeschichte und Weltmarkt: Das Projekt behandelt die Geschichte der Mälzerei Weyermann (gegr. 1879), des internationalen Branchenführers für die Produktion von Spezialmalzen. Die Untersuchung sieht dabei die Geschichte des Unternehmens im Kontext branchenspezifischer, betriebswirtschaftlicher sowie lokal-, regional- und allgemeingeschichtlicher Zusammenhänge.



2005 Zum 17. Januar 2005 übernimmt Weyermann Malz das ehemalige Mittelberger Lagerhaus in Leesau bei Thurnau. Dieses verfügt über eine Lagerkapazität von 15.000 t Getreide. So kann die Abhängigkeit von den Zulieferern minimiert und die Produktionsplanung durch eine vorausschauende Lagerhaltung optimiert werden.


Mehr als 500 Landwirte aus einem der besten Braugerstenanbaugebiete der Welt, der Gegend zwischen Bamberg und Kulmbach, stehen unter Vertrag.

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2005 Eine weitere große Investition bei Weyermann Malz ist die Installation einer Versuchsmälzerei der Fa. Heavy Duty Products Inc. (HDP), einem renommierten kanadischen Hersteller für Pilotanlagen im Brau- und Mälzereiwesen aus Cambridge (Ontario).

Die Versuchsmälzerei kann bis zu 100 kg Getreide in einem Durchgang verarbeiten. Sie simuliert echte industrielle Mälzereivorgänge in allen Varianten und soll dazu dienen, neue Gersten- und Weizensorten zu testen und neue Weyermann Malzprodukte zu entwickeln. Damit wird die neue Versuchsmälzerei als Ergänzung zur bereits im Sommer 2003 installierten 2,5-hl-Versuchbrauerei von Kaspar Schulz fungieren.

Thomas Kraus-Weyermann: „Wir können jetzt alle Variablen nicht nur in der Theorie und im Labor, sondern auch in der Praxis testen, und zwar lange bevor wir uns auf ein bestimmtes Verfahrensprogramm in unserer Produktionsstätte festlegen müssen.“



2005 Grundsteinlegung für das Logistikzentrum am 6. Juni 2005 - neben der Installation der Versuchsmälzerei das große Projekt im Jahr 2005!

Seit 2002 wurde firmenintern über eine zukunftsorientierte Lösung nachgedacht, um die ständig steigende Nachfrage nach Weyermann Malz in handlichen 25kg-Säcken effizient bewältigen zu zu können. Am Ende dieses Prozesses steht die Realisierung eines Logistikzentrums mit einer Nutzfläche von 3.600 qm und einer Absack- und Palettieranlage, die den letzten Stand der Technik widerspiegelt.

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2005 Fortschritte beim Bau des Logistikzentrums: Am 30. November 2005 wird die 15 t schwere und 19 m lange Förderbrücke angeliefert und installiert. Die maßgefertigte Stahlbogenkonstruktion wird mittels Autokran auf die vorbereiteten Auflager am historischen Altbau und am Neubau montiert.

Die "Weyermannbrücke" mit einer Breite von 3,36 m verbindet über die Brennerstraße die historisch gewachsene Bausubtanz des Mälzereibetriebes mit dem Zukunftsprojekt des Logistikzentrums.

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2005 Am 15. Dezember 2005 läuft der erste Sack Carapils® über die Brücke von den Produktionsanlagen im historischen Unternehmensteil in das moderne Logistikzentrum. Die Fertigstellung des Logistikzentrums erfolgt nach nur 8 Monaten Bauzeit. Vorausgegangen war eine Planungsphase von 2 Jahren.

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2006 Revival der Warenzeichen: Weyermann Malz erkennt Wert und Bedeutung seiner historischen Warenzeichen. In der Brauszene gängige Bezeichnungen für Malzsorten wie etwa Carapils®, Carafa® oder Caramünch® sind ursprüngliche und national wie international geschützte Warenzeichen von Weyermann Malz. Man ist bestrebt, den Pool der Warenzeichen auf dem Laufenden zu halten und für die ständige Erweiterung des Angebots an Malzsorten und Malzprodukten weitere anzumelden, wie etwa Cararye® 2006.

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2006 Die offizielle Einweihung des neuen Logistikzentrum findet am 15./16. Juli 2006 bei schönstem Sommerwetter statt. Wie schon bei den großen Feierlichkeiten 2003 und 2004 sind auch diesmal wieder Hunderte von Gästen aus aller Herren Länder angereist, um das Logistikzentrum im Augenschein zu nehmen. Mit einem eigenen Tag der offenen Tür wird das Logistikzentrum zudem der interessierten Bamberger Bevölkerung vorgestellt.

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte von Weyermann Malz!

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2006 Internationale Messepräsenz bleibt Kennzeichen der Marketingaktivitäten von Weyermann Malz. So ist man vom 05.-09. Sept. 2006 erstmalig auf der Messe "China Brew" in Beijing, China persönlich und zudem durch das Jinan Fruit Research Institute und Barth Haas (Beijing) Trade Co. Ltd. vertreten.

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2006 Eröffnung des Weyermann Shops: Der fröhliche Laden im Souterrain des Verwaltungsgebäudes - einst der Fahrradkeller - bietet ein reiches Sortiment an Fanartikeln für begeisterte Kunden, Hobbybrauer und Interessierte, zudem Malzmustertüten, Weyermann Malzextrakt zum Backen und Braten, diverse Malzprodukte aus dem Hause Weyermann sowie alle saisonalen Biere aus der Weyermann Versuchsbrauerei.



2006 Auf der Brau Beviale 2006 in Nürnberg trifft sich heimische, nationale und internationale Brauerszene am Stand der Malz Export Gruppe, zu der auch Weyermann Malz gehört.

Beim anschließenden traditionellen Messeausklang können 440 Brauerfreunde aus den verschiedensten Teilen der Erde begrüßt werden und einen fröhlichen Abend im Hause Weyermann verbringen.



2007 50. Geburtstag von Geschäftsführer Dipl. Ing Dipl. Kaufmann Thomas Kraus-Weyermann: Der am 01.02.1957 geborene Wassermann, der seit seinem Eintritt 1990 das Unternehmen maßgeblich mit geprägt hat, feiert mit Familie und Freunden aus Nah und Fern.

Ebenso seinen 50. Geburtstag feiert in diesem Jahr Werner Hornung, der seit 1983 die Leitung der Disposition bei Weyermann Malz inne hat und somit ein Vierteljahrhundert die Geschichte des Unternehmens mitgestaltet hat.

Unternehmen, Mitarbeiter und Familie gratulieren beiden herzlich. Ad multos annos!

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2007 Erweiterung des Serviceangebots um geschrotetes Malz: Um der steigenden Nachfrage nach geschrotetem Malz, besonders im Bereich der Gasthausbrauereien, gerecht zu werden, gibt es ab April 2007 die gesamte Produktpalette von mehr als 70 verschiedenen Malzsorten auch in geschroteter Form. Um die optimale Frische zu gewährleisten, wird das Malz auf Vorbestellung und speziell nach Kundenwunsch fachgerecht geschrotet.



2007 Ausbildungsbetrieb Weyermann Malz: In der Region Bamberg bilden immer weniger Betriebe aus: Binnen 5 Jahren ist der Anteil der ausbildenden Betriebe an der Gesamtzahl der Betriebe von 64% auf 48% geschrumpft. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch ein enormer Fachkräftemangel ab. Weyermann Malz setzt mit einer Lehrlingsquote von 10% nicht nur firmenintern auf die Ausbildung von Nachwuchs, sondern nimmt jährlich rund 30 Praktikanten auf und begrüßt während des Jahres sämtliche innerdeutschen und ausländischen Brauerschulen bei sich.

Das außerordentliche Engagement von Weyermann Malz im Bereich der Ausbildung Jugendlicher wird mit dem 4. Platz beim Ausbildungspreis BAzubi im April 2007 geehrt, den Weyermann Malz zusammen mit der traditionellen Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz belegen konnte. Seitens der Jury galt es zu bewerten, welches Bamberger Unternehmen sich am meisten um die Jugendlichen bemüht und sich engagiert. Unternehmerische Weitsicht und soziale Verantwortung sind Charakteristika aktuell ausbildender Betriebe.




2007 Erweiterung der Keimkapazitäten zur Sättigung der ständig steigenden Nachfrage: Der bereits beim Neubau der Mälzerei 1994 vorgesehene Keimkasten 4 mit einer Kapazität von 120t wird von der Regensburger Firma Lausmann mit Unterstützung der eigenen Werkstätten ausgebaut.

Ebenso werden die Produktionskapazitäten im Röst- und Caramelmalz-Bereich aufgestockt: Der Auftrag für Rösttrommel Nr. 7 wird vergeben. Weyermann Malz wird damit über die größte Röstungskapazität verfügen - weltweit.




2007 Vom 14. bis zum 16.09.2007 finden in Cunewalde in der Oberlausitz die „12. Haus- und Hobbybrauertage“ statt. Die über 120 begeisterten Hobbybrauer kommen nicht nur aus allen Teilen Deutschlands, sondern auch aus der Schweiz und mit dem Madrider Fernando Rodriguez sogar aus Spanien.

Das Weyermann-Hobbybrauerteam ist zum 10. Mal mit von der Partie und gibt unter der Leitung von Weihenstephaner Braumeister Oliver Honsel ein eigens gebrautes Porter zur Verkostung und stellt den begeisterten Hobbybrauern darüber hinaus die vielfältige Spezialmalzpalette aus dem Hause Weyermann vor.

Wie die „Sächsische Zeitung“ am 17.09.2007 schreibt, hat Weyermann Malz für die Hobbybrauer eine ganz besondere Bedeutung: „Denn nur von dort bekommen sie das Braumalz in kleinen Abpackungen.“ Auch wenn dies nicht wirtschaftlich ist, sieht man in der Unterstützung der Haus- und Hobbybrauer-Szene einen wichtigen Beitrag für die Pflege und den Erhalt der Bierkultur.

Siehe auch: Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer Deutschland e.V. http://www.hausgebraut.de/


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2007 Die Firma Statec aus Graz wird mit dem Einbau einer vollautomatischen Absackanlage mit integrierter Sackbedruckung zur Anbringung des EAN-Codes beauftragt. Mit dieser vollautomatischen Verpackungsanlage wird Weyermann Malz nun allen lebensmittelrechtlichen Verpackungsvorschriften bestens gerecht: Alle Daten, wie Sorte, Chargennummer, Abfülldatum mit genauer Abfüllzeit und alle üblichen Barcodes können nun auf die Säcke gedruckt werden.

Die neue Steuerung wird zudem eine exakte Protokollierung und Auswertung der kompletten Abfüllung ermöglichen. Die Leistung wird 900 Säcke/Std. betragen.



2007 Die erfolgreiche Re-Zertifizierung aller drei Standorte von Weyermann Malz nach DIN ISO 9001:2000 und GMP-B2 (Leesau) bestätigt die Kontinuität im Bereich der Qualitätssicherung bei Weyermann Malz. Das drei Jahre gültige Zertifikat dokumentiert, dass Weyermann Malz nach international bekannten Qualitätsnormen arbeitet.

Hinzu kommen eine Reihe von Audits im Rahmen des Qualitätsmanagements, so etwa das Öko-Audit der Kontrollstelle BCS-Ökogarantie Nürnberg mit EG-BIO, demeter®, Bioland®, Naturland®, BIO-SUISSE, JAS und NOP, das Kosher-Kontrollaudit durch Rabbi Hod und das HACCP Kontrollaudit.

Bestätigt wird das hohe Qualitätsniveau durch Kundenaudits, die folgende Firmen und Firmengruppen bei Weyermann Malz erfolgreich durchführten: Heineken, InBev, Sonneveld, Radeberger Gruppe, Paulaner, Kirin, Mitsubishi, Schincariol Brasilien, Kölln, Boon Rawd Brewery (Thailand) und Sapporo Breweries Japan.


Der Klassiker Weyermann Sinamar® wird nun auch nach den strengen Herstellungsrichtlinien des Bioland®-Verbandes produziert, wodurch die Nachfrage von Bio-Brauereien als auch der Lebensmittelindustrie bedient werden kann.



2007 Auszeichnungen von Weyermann-Kunden und Brauern in verschiedenen Ländern der Erde sind Kennzeichen des hohen Grades an Internationalität bei Weyermann Malz und bestätigen die allerhöchste Qualität der Malze aus Bamberg, so etwa in Sochi am Schwarzen Meer und in den USA.

Neben Messebesuchen in Italien (Pianeta Birra Beverage & Co., Rimini) und den USA (Austin, Texas; Denver, Colorado; Nashville, Tennessee) wird ein neuer marketing- und absatztechnischer Akzent in Südamerika mit der Präsenz auf der "Brasil Brau“ in São Paulo, Brasilien gesetzt. Kundenbesuche in Frankreich (Bretagne), Dänemark und den USA ergänzen die weltweite Präsenz von Weyermann Malz.

Höhepunkt der Messe- und Marketingaktivitäten ist wieder die "Bavarian Party", die nunmehr zum 9. Mal im Anschluss an die Nürnberger Brau Beviale im November als Messeausklang bei Weyermann Malz veranstaltet wird und bei der Brauer aus aller Welt zu Gast sind.



2007 Für ihre Verdienste um die Heimat wird Sabine Weyermann in einer Feierstunde im vollbesetzten Rittersaal der Altenburg die Heimatmedaille des Altenburgvereins verliehen. Bezirkstagspräsident a.D. Edgar Sitzmann würdigte in seiner Laudatio die lange Tradition des Mäzenatentums der Familie Weyermann, die auch in aktuellen Projekten deutlich zu erkennen ist.

Einmal mehr zeigt sich, dass das Engagement und die soziale Verantwortung von Familie und Unternehmen nicht an den Werkstoren endet, sondern dass die Verwurzelung in der oberfränkischen Heimat und besonders die Verbundenheit mit der Stadt Bamberg traditionell eine wichtige Rolle in der Philosophie von Weyermann Malz spielt.

So hat Weyermann Malz gerne dem Wunsch des Bamberger Oberbürgermeisters entsprochen und ein spezielles India Pale Ale für das 30jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Bamberg–Bedford in der Weyermann Versuchsbrauerei eingebraut und bei den Feierlichkeiten zum Ausschank gebracht.



2007 Im Rückblick zeigt sich, dass das Jahr 2007 als eines der erfolgreichsten in die Geschichte von Weyermann Malz eingehen wird. Hatten die schlechte Getreideernte des Jahres 2006 sowie Lieferschwierigkeiten bei anderen Mälzereien das Jahr 2007 mit Sorge beginnen lassen, so zeigte sich schnell, dass dies nicht nur der Geschäftsentwicklung keinen Abbruch tat, sondern zu einer weltweit enormen Nachfrage nach Spezialmalzen und Malzprodukten aus dem Hause Weyermann führte: Nahezu rund um die Uhr wird gemälzt und geröstet, jeden Wochentag von früh bis spät Getreide angenommen, Malz verladen, Aufträge erfasst und abgewickelt.

2007 kommen fast 200 neue Direktkunden zu Weyermann Malz, sodass sich deren Zahl nun weltweit auf über 2.300 beläuft (nicht eingerechnet die zahllosen Kunden der weltweiten Vertriebspartner). In diesem Jahr werden annähernd zehntausend Malzverladungen durchgeführt - vom einzelnen 25kg-Sack bis zum randvollen LKW. Im Logistikzentrum werden über 700.000 Säcke Malz abgefüllt, das sind tagtäglich etwa 3.500 Säcke und entspricht einer Gesamtmenge von fast 25.000 to Malz. Container mit Sackware gehen in fast 100 Länder - im Jahr über 500 Container. Hinzu kommen fast 3.000 BigBags und 300 lose-Container-Verladungen nach Afrika, Amerika und Asien. Die außerordentlich gestiegene Nachfrage nach dem entbitterten Röstmalzbier SINAMAR® führt zu Produktionssteigerungen von über 30% gegenüber 2006, sodass über 600 Sude ® gebraut werden.

Der Blick in das kommende Jahr ist optimistisch: Die Investitionen des kommenden Jahres - vor allem der neue Röstofen Nr. 7 und die automatische Sackabfüllung - werden helfen, die weltweite Nachfrage nach Weyermann Malz noch effizienter zu bewältigen. Voraussetzungen für unsere weitere Produktionssteigerung sind vorhanden: Das Getreidelager in Leesau ist randvoll und die weitsichtige Planung beim Getreideeinkauf sichert die Versorgung mit Rohstoffen bis zur neuen Ernte im Juli 2008 - trotz der problematischen Ernte 2007.




2008 Am 08. Januar vor einhundert Jahren wurde das von Firmengründer Johann Baptist Weyermann entwickelte und in Potsdam produzierte "Sinamar®" unter der Nr. 104122 in die Warenzeichenrolle beim Kaiserlichen Patentamt eingetragen. Seitdem verwenden Hunderte von Brauereien und Lebensmittelbetriebe rund um den Globus dieses einmalige und völlig natürliche Produkt zur Farbkorrektur.



2008 Schiffsentladung in Haßfurt: Zu Beginn des neuen Jahres wird im Zweigbetrieb Haßfurt erstmalig seit Übernahme des Betriebes 2001 eine Schiffsladung Weizen (ca. 1.100 t) mit Hilfe einer Sauganlage gelöscht (Leistung: 30 t/Std.).

Angesichts sich dramatisch entwickelnder Energiekosten steigt zunehmend das Interesse an kostengünstigen Transportlösungen bei Massengütern. Mit der traditionell direkten Anbindung an den dortigen Mainhafen besitzt das Haßfurter Werk einen zukunftsträchtigen Standortvorteil.

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2008 Weyermann Malz wird für den „Großen Preis des Mittelstandes“, dem wichtigsten Preis für mittelständische Unternehmen in Deutschland, nominiert. Verliehen wird diese Auszeichnung durch die Oskar-Patzelt-Stiftung. Es ist dies der einzige bundesweite Wettbewerb, der ein mittelständisches Unternehmen in seiner Gesamtheit und zugleich in seiner Stellung in der Gesellschaft betrachtet.


Bewertet werden fünf Kriterien:
1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe /Marketing


Bundesweit wurden insgesamt 3184 mittelständische Firmen aller Größen, aller Branchen und Eigentumsformen nominiert, davon 386 Unternehmen in Bayern.



2008 Der traditionelle Gedanke des weltweiten Schutzes von Eigenmarken aus dem Hause Weyermann findet seine konkrete Fortsetzung in der Beantragung des Markenschutzes für den Namen Weyermann selbst und das MW-Bildzeichen, wie der um das Schutzzeichen ® ergänzte Schriftzug am Logistikzentrum zeigt.



2008 Die allseits gestiegene Nachfrage nach Röstmalzen aus dem Hause Weyermann® Malz bedingt eine Erweiterung der Röstkapazitäten in Gestalt der Rösttrommel Nr. 7. Dieser 7m lange, 3m breite und 3,8m hohe Röster bringt ein Gewicht von 11,3t auf die Waage.



2008 Dr. Michael Flämig (2. v.r.), Enkel von Irma Weyermann, übernimmt nach seiner erfolgreich bestandenen Promotion zum Dr. rer. pol die Aufgaben eines Assistenten der Geschäftsleitung.










2008 Sabine Weyermann feiert ihren 50. Geburtstag im Kreise ihrer Familie, ihrer Mitarbeiter und ihrer Freunde aus aller Welt.




2008 CARAPILS® - das älteste aller Weyermann® „CARA“ Warenzeichen feiert den 100. Jahrestag seiner Registrierung – ein für die nationale und internationale Brauerszene bedeutendes Jubiläum. Carapils® steht in einer Reihe mit anderen bekannten deutschen Marken wie Erdal (1901), Leukoplast (1901), Vivil (1903), Penaten (1904), Chlorodont (1907), Ohropax (1907), Persil (1907), Labello (1909), Vim (1911) und Nivea (1912). Carapils® war und ist das erste Warenzeichen der Welt für helles Karamelmalz. Die Handelsbeziehungen im Jahr 1908 sind ein eindrucksvolles Zeugnis der nationalen und internationalen Vernetzung von Weyermann®. Neben dem Heimatmarkt Deutschland reisten die Carapils®-Säcke nach Dänemark, Schweden, Norwegen, den Benelux-Ländern, Frankreich, Italien und Spanien bis in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo Brauereien in Chicago und New York City beliefert wurden. 1928 reiste der 1 Sack CARAPILS® zum Preis von $ 6,50 (27,30 Reichsmark) zu Anheuser-Busch. Historisch gesehen, war Weyermann® Malz ein Pionier im internationalen Warenzeichenschutz bei Spezialmalzen.



2008 Nach kurzer Umbauzeit wird Darre 1 wieder in Betrieb genommen und erstrahlt in kompletter Edelstahlverkleidung. Auch die neue vollautomatische Belademaschine ist ebenfalls aus Edelstahl und lässt sich stufenlos in der Höhe verstellen. Beide Maßnahmen erhöhen die Gleichmäßigkeit und damit natürlich auch die Qualität der Weyermann® Malzprodukte. Ebenso wurden die Betriebssicherheit, Flexibilität und das Hygienic Design verbessert.



2008 Im Rückblick wird das Jahr 2008 als ein sehr erfolgreiches in die
Firmengeschichte eingehen. Verglichen mit dem Vorjahr, konnten Mälzerei und Brauerei ihre Produktion erneut deutlich steigern. Für die Röstmalzbierbrauerei war das vergangene Jahr das zweitbeste überhaupt. Es gab insgesamt mehr als 10.000 Malz- und Röstmalzbier-Verladungen. Im Logistikzentrum wurden mehr als 800.000 Malzsäcke verladen und 1.500 Überseecontainer auf die Reise geschickt. Neben diversen Großaufträgen konnte Weyermann® Malz 2008 fast 200 Neukunden gewinnen und zusätzlich neue Vertriebspartner in England, Indien und Slowenien. In den beiden Betrieben in Bamberg und Haßfurt wurden - wie im Vorjahr - große Investitionen getätigt, z.B. der Einbau der Rösttrommel Nr. 7, die automatische Absackmaschine im Versand und Belademaschinen mit Computersteuerung für zwei Darren.



2008 Das Jahr 2008 brachte nicht nur gute Nachrichten für das Unternehmen: Irma Weyermann, Seniorchefin Irma Weyermann, verstarb am 27. Dezember 2008 im Kreise der Familie. Nach dem Tod ihres Mannes Rolf 1990 hatte die dessen Geschäftsanteile bei Weyermann® Malz übernommen. Über annähernd 2 Jahrzehnte wirkte sie als vorbildliche Gesellschafterin des Unternehmens. Die Beerdigung fand am 90sten Geburtstag ihres verstorbenen Mannes statt. So schließt sich im Jahr des Geschäftseintritts von Dr. Michael Flämig (5. Generation) mit dem Tod von Irma Weyermann der Kreis der 3. Generation.




2009 Zum zweiten Mal in Folge wird Weyermann® Malz für den Großen Preis des Mittelstandes, den die Leipziger Oskar-Patzelt Stiftung jedes Jahr ausschreibt, nominiert. Damit reiht sich die Weyermann® Malz in die Riege von bundesweit etwa 3.500 herausragenden Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handwerk und Gewerbe ein.

Schon 2008 hatte das Unternehmen auf Vorschlag der Stadt Bamberg an dem Wettbewerb, der vorrangig den Respekt und die Achtung vor unternehmerischen Tugenden wie Verantwortung, Fleiß und Erfindungsreichtum fördern will, teilgenommen und auf Anhieb die zweite Stufe des Wettbewerbes erreicht, also alle Kriterien erfüllt, um in die Juryliste aufgenommen zu werden.

Nun ist die Malzfabrik Weyermann® von der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken erneut für die Teilnahme am Branchen übergreifenden Großen Preis des Mittelstandes vorgeschlagen worden. Nach Ansicht der IHK erfüllt Weyermann® Malz als mittelständisches Unternehmen auch 2009 alle fünf Kriterien, die einen Sieg bei dem Wettbewerb in Aussicht stellen. So schafft und sichert Weyermann® Malz Arbeits- und Ausbildungsplätze, engagiert sich in der Region und steht für guten Service, große Kundennähe und professionelles Marketing. Außerdem setzt Weyermann® laut der Empfehlung auf Innovation und Modernisierung und kann eine positive Gesamtentwicklung des Unternehmens vorweisen.



2009 Mit Frederik Flämig, Sohn von Dr. Michael und Natascha Flämig, erblickt am 10. Februar 2009 das erste Glied der sechsten Weyermann®-Generation das Licht der Welt.



2009 Am 7. Mai 2009 wurde auf dem ehrwürdigen Petersberg nahe Bonn das Lexikon der Deutschen Familienunternehmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Ebenfalls darin aufgeführt wird die Bamberger Malzfabrik Weyermann®.

In dem Buch der Deutsche Standards EDITIONEN GmbH werden von den Herausgebern Florian Langenscheidt und Prof. Dr. Peter May die 1000 wichtigsten Familienunternehmen Deutschlands präsentiert. Es erfüllt die Firma Mich. Weyermann® mit allen 100 Mitarbeitern mit großem Stolz, neben Unternehmen wie Bahlsen, Henkel, Hipp, Melitta, Oetker, Faber Castell oder Brose in diesem Buch berücksichtigt worden zu sein.

Foto: Dr. Michael Flämig, 5. Generation von Weyermann® Malz, präsentiert stolz das Lexikon der Deutschen Familienunternehmen, in das die Bamberger Spezialmalzmanufaktur aufgenommen wurde.

Die Grußworte zu dieser beeindruckenden Buchpräsentation sprach Patrik Adenauer, Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer.
Für Weyermann® Malz nahm Dr. Michael Flämig, 5. Generation des 1879 gegründeten Familienunternehmens, an der Veranstaltung teil und brachte eines der ersten Exemplare des Buches mit nach Bamberg.

Unternehmerisches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung sind in dem Nachschlagewerk im Brockhaus-Format ebenso redaktionelle Schwerpunkte wie Arbeits- und Ausbildungssituation oder herausragende Unternehmerpersönlichkeiten. Auch die lange Historie und erfolgreiche Tradition deutscher Familienunternehmen erfährt eine besondere Würdigung. Zahlreiche Illustrationen, Chronologien und Anekdoten runden die einzelnen Unternehmensporträts ab, während übersichtliche Factsheets einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Daten ermöglichen.

Ebenfalls im Lexikon der Deutschen Familienunternehmen berücksichtigt sind übrigens auch einige Brauereien und Weyermann® Kunden, wie z.B. Warsteiner, Carlsberg, Fiege oder Pott´s.

Das Lexikon der deutschen Familienunternehmen ist ab sofort zu einem Preis von 78 Euro im deutschen Buchhandel erhältlich.

Das Buchprojekt unterstützen eine Reihe renommierter Partner. Dazu zählt z.B. INTES – Akademie für Familienunternehmen mit Sitz in Bonn. Zielsetzung von INTES ist, Unternehmerfamilien bei der Zukunftssicherung ihres Familienunternehmens zu unterstützen. Dazu bietet die Akademie z.B. verschiedene Seminare, etwa zu Managementtechniken, Mitarbeiterführung o.ä. an. Darüber hinaus wird das redaktionell profunde Nachschlagewerk in einen breiten Medienkontext gestellt. So werden die bewährten Medienpartner Deutsche Welle TV und Handelsblatt das Lexikon der deutschen Familienunternehmen publizistisch intensiv begleiten.



2009 Der Weyermann-Ahn reiht sich zwischen Röntgen, Krupp und von Linde ein.

Das Traditionsunternehmen Weyermann® Malz stößt in seiner mittlerweile 130-jährigen Geschichte immer wieder auf interessante historische Details. Eine Anfrage beim Deutschen Museum hat jetzt erneut bestätigt, wie bedeutsam Rudolf Weyermann, Sohn des Firmengründers Johann Baptist Weyermann, für die Münchner Einrichtung war.

Foto: Kommerzienrat Dr. phil. h.c. Rudolf Weyermann an seinem 50. Geburtstag am 7. September 1930.

In der hauseigenen Weyermann® Chronik, die im Jahr 2005 erschienen ist, wird dem Engagement von Kommerzienrat Dr. phil h.c. Rudolf Weyermann für soziale und kulturelle Fragen bereits ein Kapitel gewidmet – und das zu Recht, wie der Leiter des Archivs im Deutschen Museum, Dr. Wilhelm Füßl darstellt. Die Rolle des Weyermann-Ahns war derart herausragend, dass er 1930 sogar den goldenen Ehrenring des Museums verliehen bekam.

Seit 7.5. 1928 wurde Rudolf Weyermann als Mitglied im Deutschen Museum geführt. Von 1928 bis 1944 sind Belege über die Zahlung des Mitgliedsbeitrages vorhanden. Außerdem wurde Rudolf Weyermann mehrmals in den Ausschuss des Deutschen Museums gewählt, nämlich 1928, 1934, 1935 und 1938. Sicherlich stärkte der Weyermann-Vorfahr mit dieser Aufgabe sein Ansehen. Denn nicht nur im Ausschuss, sondern vor allem auch im Vorstandsrat des Deutschen Museums waren angesehene Herren vertreten.

In einer Reihe mit berühmten Technikern und Ingenieuren

Gründer des Museums war Dr. Oskar von Miller, Vorsitzender des Bayerischen Bezirksvereins Deutscher Ingenieure, der bereits 1903 „für die Meisterwerke der Wissenschaft und Technik eine Sammlung in Deutschland“ anregte. Als zweiter Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Walther Ritter von Dyck (deutscher Mathematiker) gewählt. Weitere wichtige Männer in Ausschüssen des Deutschen Museums waren etwa Prinz Ludwig von Bayern, Prof. Dr. Carl Ritter von Linde (Pionier im Bereich der Kältetechnik), Geheimrat Prof. Dr. Wilhelm Conrad von Röntgen (Entdecker der Röntgenstrahlen und Nobelpreisträger) oder Dr. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach (Aufsichtsratsvorsitzender der Friedrich Krupp AG). Zwischen diesen bis heute berühmten Wissenschaftlern, Technikern und Ingenieuren, wie Röntgen, Krupp, von Linde und all den anderen, reihte sich auch Weyermann ein.

Die Verleihung des Goldenen Ehrenringes an Rudolf Weyermann erfolgte am 7.5.1930, in dem Jahr seines 50. Geburtstages, nach einer Stiftung von 10 000 Mark am 16.4.1930 an das Deutsche Museum. Schon am 16.2.1925 stiftete der Weyermann-Vorfahr knapp 100 Mark für ein Modell. So waren im Deutschen Museum auch zwei von Weyermann gestiftete Objekte ausgestellt:
1. Inventarnummer 53208: Pneumatische Mälzerei. Modell, Gesamtansicht
durchschnitten vom Kellergeschoß bis zum Kamin - offensichtlich durch einen
Luftangriff im Juli 1944 vernichtet.
2. Inventarnummer 63267: Altdeutsche Brauerei des 17. Jahrhunderts,
angefertigt nach Florinis „Hausvatter“
Zum Modell der Pneumatischen Mälzerei besitzt Weyermann® Malz bis heute eine historische Postkarte, die zum Besuch dieser im Raum 338 der Abteilung 27 „Brauerei und Brennerei“ einlädt. Die Pneumatische Mälzerei mit dem Galland´schen Mälzverfahren, die bei Weyermann® Malz in Bamberg eingesetzt wurde, war damals das modernste System, das zu haben war, und damit auch als Modell für das Deutsche Museum interessant.

Foto: Postkarte mit dem Modell der Pneumatischen Mälzerei, gestiftet von der Firma Weyermann® für das Deutsche Museum in München.

In dankbarer Anerkennung seiner großen Verdienste um das Deutsche Museum in München“ wurde also „dem Kommerzienrat Herrn Dr. h.c. Rudolf Weyermann in Bamberg (…) der Museumsring in Gold auf Maßgaben der Nutzung vom 3. September 1928 verliehen“. Der goldene Museumsring zeigte, wie es in der Verleihungsurkunde, welche die Firma Weyermann noch heute besitzt, heißt, „eine goldene Platte mit dem großen bayerischen Staatswappen ohne die Schildhalter, getragen von einem goldenen Reifen mit goldenen Lorbeerzweigen. Auf der Rückseite der goldenen Platte ist der Tag der Eröffnung des Deutschen Museums, 7. Mai 1925, in einem Dreieck geprägt.“ Die Bayerische Staatsregierung hat bei der Eröffnung des Deutschen Museums im Neubau auf der Museumsinsel zu München am 7. Mai 1925 diesen Ehrenring für Personen gestiftet, die sich um die Vollendung des Deutschen Museums durch Mitarbeit, Beratung, Stiftungen oder sonstige Förderung besondere persönliche Verdienste erworben haben.

Foto: Die Urkunde zur Verleihung des Ehrenringes – bis heute im Besitz der Familie Weyermann.

Nach dem Tod von Rudolf Weyermann musste der Ehrenring von den Erben zurückgegeben werden, wie es in Satzung festgelegt ist. Bis heute erinnert aber die Verleihungsurkunde bei Weyermann® Malz an die Verdienste des Ahns und bleibt der Stolz auf diese Anerkennung und das vorangegangene Engagement bis hin in die heutige vierte und fünfte Weyermann-Generation in der Geschäftsleitung, Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann sowie Dr. Michael Flämig.



2009 Erich Arenthold beschert Weyermann® Malz unerwartete historische Materialien.

Auf wahre Schätze aus der Weyermann® Vergangenheit ist die Spezialmalzmanufaktur dank Erich Arenthold gestoßen, Enkel des ersten Prokuristen des Traditionsunternehmens, Leonhard Prechtel. Dieser war ein enger Vertrauter des Firmengründers Johann Baptist Weyermann und hinterließ verschiedene zeitgeschichtliche Dokumente.

Als Glücksfall für Weyermann® Malz hat sich der unaufgeräumte und über Jahre als Abstellkammer genutzte Keller des Bambergers Erich Arenthold erwiesen. Denn der 1942 geborene Enkel von Leonhard Prechtel, der in seiner Rente nun Zeit zum Ordnen und Sichten der gesammelten Dinge und Dokumente in seinem Keller hat, ist dabei auf einen sehr interessanten Nachlass seines Großvaters gestoßen.

Foto: Familienzusammenführung bei Weyermann® Malz: Erich Arenthold (sitzend links) stöberte im Nachlass seines Großvaters, dem ersten Prokuristen von Mich. Weyermann® und tauschte Wissen und Dokumente mit Sabine Weyermann (sitzend) aus. An den historischen Erkenntnissen ebenfalls interessiert: Weyermann® Historiker Christian Kestel (sitzend rechts) sowie Andrea Kundler, zuständig für Betriebsführungen, und Pressereferentin Beate Ferstl (stehend v.r.).

Bei einem ersten Treffen Mitte Juli mit Sabine Weyermann, vierte Generation der traditionsbewussten Malzfabrik, konnte Arenthold seine Erkenntnisse mit denen aus dem Hause Weyermann® vergleichen. Beide Seiten stießen dabei auf Identisches, aber auch Neues, und konnten Lücken im historischen Wissen schließen. Weyermann® Malz wird die geschichtlichen Informationen in die firmeneigene Chronik aufnehmen und Dokumente und Bilder – soweit sie übernommen werden dürfen – im Weyermann® Museum auf dem Betriebsgelände in der Brennerstraße auch ausstellen.

Foto: Leonhard Prechtel – Porträt.

Besonders Aufsehen erregend ist die Rede von Leonhard Prechtel, der bereits in der Weyermann® Getreidehandlung von Michael Weyermann in der Fischerei tätig war, zum 25-jährigen Dienstjubiläum in der von Johann Baptist Weyermann 1879 gegründeten Rösterei und Malzfabrik Mich. Weyermann®.

Darin drückt Prechtel sehr deutlich seine Dankbarkeit gerichtet an Johann Baptist Weyermann aus, der „mir von Anbeginn meiner Wirksamkeit stehts Nachsicht, Freundlichkeit und Wollwollen zu theil werden liess, wie es selten angetroffen werden dürfte. Diese Umstände waren und sind der Sporn zu meinem Beruf, meiner Schaffensfreudigkeit und der Verehrung für Herrn W., der auch stets bestrebt war, mein Position zu einer sicheren und dauernden zu gestalten.“

Foto: Die Rede von Leonhard Prechtel anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums bei Mich. Weyermann® mit Schreibmaschine geschrieben.

Diese Ansprache ist bereits seit Längerem in Besitz von Weyermann® Malz. Erich Arenthold konnte allerdings noch neue Details hinzufügen. So wurde seiner Meinung nach seinem am 24. Oktober 1865 geborenen Großvater zu diesem Anlass auch eine wertvolle goldene Uhr geschenkt, die sich heute noch in Familienbesitz befindet.

Kürzlich hat Weyermann® Malz zudem das Ehrendiplom Prechtels als Anerkennung seines 42-jährigen Dienstes für Mich. Weyermann® erworben. Auch dies ist ein wichtiges Zeitdokument, das die hohe Wertschätzung von Johann Baptist Weyermann für Leonhard Prechtel – „einer der ihm am nahestehendsten Menschen“, wie Sabine Weyermann meint – ausdrückt.

Foto: Das Ehrendiplom Prechtels als Anerkennung seines 42-jährigen Dienstes für Mich. Weyermann®.

Ebenfalls bereits aufgetaucht sind Geschäftsanweisungen von Sabine Weyermann, geborene Sippel und Gattin von Johann Baptist Weyermann, die nach dem Tod ihres Mannes 1919 mehrere Jahre lang das Geschäft alleine bzw. mit tatkräftiger Unterstützung von Leonhard Prechtel weiter geleitet hat.

Doch auch familiär waren Johann Baptist Weyermann und Leonhard Prechtel, der ursprünglich aus Nürnberg stammte und sich in Bamberg erst das Bürgerrecht erwerben musste, zu Lebzeiten eng miteinander verbunden. So schickte die Firma Weyermann® der Familie Prechtel ein Trauertelegramm, als Rudolf Prechtel im Zweiten Weltkrieg gefallen war, wie Arenthold berichtet. Einen Zusammenhang zwischen der gleichen Namensgebung der Söhne von Johann Baptist Weyermann und Leonhard Prechtel – beide hießen Rudolf! – sehen Sabine Weyermann und Erich Arenthold ebenfalls. Weiterer – und diesmal erfreulicher - Beleg für die freundschaftliche Zugewandtheit der beiden Männer ist die Teilnahme von Leonhard Prechtel an der Hochzeit von Rudolf Weyermann, die eindeutig belegt werden kann.

Insgesamt kam Prechtel, Träger der Verdienstmedaille des Bayerischen Industrieverbandes und des Verdienstkreuzes vom Hl. Michael, auf eine Berufstätigkeit von 47 Jahren bei Weyermann®. Am 30. August 1922 verstarb er, nicht ohne dass Weyermann® sich um die Witwenrente für seine Frau gekümmert hat, wie ein Brief für die Pensionskasse aus dem Jahr 1923 – entdeckt im Arenthold-Keller - belegt.

Foto: Todesanzeigen für Leonhard Prechtel geschaltet von der Firma Mich. Weyermann®.

Erich Arenthold wird sich nun noch einmal mit dem Weyermann® Haushistoriker Christian Kestel auf die Spurensuche nach seinem Großvater machen und seinen Keller weiter ausräumen. Außer einer Steuererklärung von 1912, die er bereits entdeckt hat, hofft der Statistiker in Rente darauf, vielleicht noch Briefe von Johann Baptist Weyermann an seinen vertrauten Prokuristen zu finden. Ein weiteres Porträtbild seines Ahns hat er der Spezialmalzmanufaktur Weyermann® bei dem kürzlichen Treffen in der Brennerstraße bereits übergeben. Nähere Auskünfte will er nun auch über ein Gemälde einholen, das der berühmte Porträtmaler Hans Schlereth von Leonhard Prechtel angefertigt hat – ebenso wie er auch Rudolf Weyermann zu seinem 50. Geburtstag sowie den amerikanischen Präsidenten gemalt hat.





2009 Über 500 Gäste fühlten sich sehr wohl – Viele Attraktionen und Glückwünsche

Mit einem großen Fest hat Weyermann® Malz am 25. Juli sein 130-jähriges Jubiläum mit rund 500 nationalen und internationalen Kunden und Vertriebspartnern, die das Malz der Spezialmalzmanufaktur in 113 Länder distribuieren, auf dem historischen Gelände in der Bamberger Brennerstraße gefeiert.

Als Dankeschön für das Vertrauen treuer Kunden in Weyermann® Malz und seine umfangreiche Produktpalette sowie für das Engagement der Vertriebspartner in 23 Ländern der Erde hat das 1879 gegründete Familienunternehmen die Jubiläumsfeier organisiert. „Unsere Kunden und Großhändler sollen sich heute von uns verwöhnen lassen, sich wohl fühlen und sich mit uns freuen“, erklärte Sabine Weyermann, vierte Generation von Weyermann® Malz, im Vorfeld.

Foto: Kunden und Vertriebspartner aus 23 Ländern - im Bild: der spanische Großhändler Xavier Galobart (l.) mit Weyermann® Kunden aus seinem Heimatland - wurden von der Weyermann® Geschäftsleitung (Sabine Weyermann, 2.v.l., Thomas Kraus Weyermann, 3.v.r., und Dr. Michael Flämig, r.) herzlich empfangen.

Ein Fest – mit Liebe gemacht

Dass diese Einladung gerne angenommen wurde, zeigten die vielen Besucher, die zeitweise am Empfang Schlange standen. Dass die Gäste sich auf dem Fest tatsächlich wohl fühlten, war anschließend ebenfalls überdeutlich zu bemerken. „Wir genießen das Fest, den Flair im Garten – alles in Rot und Gelb – und sehen mal wieder bestätigt, warum es in der Braubranche bekannt ist, dass bei Weyermann® die schönsten Feste gefeiert werden, die wirklich mit Liebe gemacht sind“, fasste Konrad Will von der Konrad Will Brauerei in Schederndorf die gute Stimmung auf dem Weyermann® Betriebsgelände zusammen.

Bei kulinarischen Schmankerln, wie Bratwürsten, Sparerips, Käse, Schinken, Kuchen von den Frauen der Mitarbeiter selbst gebacken, oder sogar Malzeis, und natürlich den unterschiedlichsten Bieren aus der Weyermann® Braumanufaktur – etwa einem dreimal vergorenen belgischen Triple, einem Böhmischen Pilsner Typ 1879 oder einem orange rötlichen leichten Weizen – vertieften Geschäftsleitung und Mitarbeiter von Weyermann® Malz die Kontakte zu Kunden, Großhändlern und Geschäftspartnern. Schnell entwickelten sich Fachgespräche, aber auch ein freundschaftlicher Austausch. Für Unterhaltung sorgten Gaukler und Stelzenläufer, die „REDPACK“ Band mit den roten Lackschuhen, eine historische Kegelbahn und die Möglichkeit zum Bullriding.

Die Geschäftsleitung von Weyermann® Malz, Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann mit Dr. Michael Flämig (Assistent der Geschäftsleitung), stellte die Feier unter das Motto „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gut gestalten.“ Und so nahm Sabine Weyermann in ihrer Begrüßung die Besucher mit auf eine Reise in das Jahr 1904. Damals verfasste der erste Prokurist von Weyermann® Malz eine Rede anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums, in der er die Erfolge im ersten Vierteljahrhundert der Firmengeschichte zusammenfasste. Schon zu dieser Zeit war Weyermann® Malz „zur größten – mit Dampfmaschinen von über 300 Pferdestärken arbeitenden – Farb- und Caramel - Malzfabrik der Welt geworden“.

Stolz auf „sympathische Firma“

In vielen Punkten stimmt die Firmenphilosophie von Weyermann® Malz damals wie heute überein. Der Erfolg gibt der Familie Weyermann Recht und ist nicht selten Grund für Lob. Bambergs Bürgermeister Werner Hipelius äußerte sich auf dem 130-jährigen Jubiläum folgendermaßen zu der „sympathischen Firma“: „Die Stadt Bamberg ist unendlich stolz auf Weyermann® Malz, und für mich ist es immer wieder eines der glücklichsten Erlebnisse, wenn ich in Wirtshäusern auf der ganzen Welt Weyermann® Säcke und daneben eine Kaspar Schulz-Brauanlage entdecke. Das ist Botschafterrolle pur für die Stadt. Die Art, wie Weyermann® Malz sich in Bamberg und der Welt bewegt, ist genau das, was wir als Weltkulturerbestadt brauchen – Qualität auf hervorragendem Niveau!“

Beste Wünsche für Weyermann® Malz

Mit vielen herzlichen Glückwünschen verabschiedeten sich die Gäste zum Teil erst spät in der Nacht. Anstelle von Geschenken hatten sie auf Wunsch der Familie Weyermann zudem Spenden für die Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens e.V. oder eine Flasche ihrer kreativen Biere für die Weyermann® Bierbibliothek mitgebracht. Helmut Weber vom Regensburger Weißbierhaus wünschte dem Familienunternehmen „eine sechste, siebte und achte Generation und viele weitere so gute Feste für Abnehmer, Vertriebspartner und Angestellte“. Svante Ekelin, ein schwedischer Weyermann® Großhändler, fügte dem „weiterhin so viel Erfolg für die nächsten 130 Jahre und jedes Jahr eine gute Ernte“ hinzu.



2009 Freuen Sie sich mit uns, dass wir bereits nach der zweiten Teilnahme am „Großen Preis des Mittelstandes“ in das Finale erwählt worden sind!

Den Finalistenpreis nahm Dr. Michael Flämig (5. Weyermann® Generation, vierter von rechts) bei der Preisverleihung am Galaabend in Würzburg aus den Händen des Vorstands der Oskar-Patzelt-Stiftung entgegen.

Weyermann® Malz ist ein familiengeführtes Unternehmen, gegründet 1879, das im 130. Jahr seines Bestehens erfolgreich Spezialmalze in 113 Länder der Welt liefert - überall dorthin, wo kreative Brauer nach Malzkompetenz suchen!
Durch die bewusste Fokussierung auf Nischenprodukte zählt das Bamberger Unternehmen heute zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet!

Seit der Erstverleihung 1995 hat sich der „Große Preis des Mittelstandes“ zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Im Jahr 2009 wurden 3.366 Firmen von 1.388 Kommunen, Institutionen und Verbänden nominiert.

650 hervorragende mittelständische Unternehmen und Persönlichkeiten aus der Wettbewerbsregion Bayern wurden im Jahr 2009 zur Teilnahme am Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” nominiert.

Je Wettbewerbsregion wählen die Juroren der Oskar-Patzelt-Stiftung bis zu drei Preisträger und bis zu fünf Finalisten aus. Bereits ausgezeichnete Unternehmen können nur für die jeweils nächst höhere Stufe der Auszeichnung nominiert werden: Finalisten zum Preisträger; Preisträger zum Premier-Finalist; Premier-Finalisten zum Premier. Weitere Sonderpreise sind „Unternehmerin des Jahres“, „Kommune des Jahres“ und „Bank des Jahres“.



2009 Harmonisch und zufrieden über das Erreichte haben alle Weyermänner- und Frauen mit der traditionellen Weyermann® Weynachtsfeier das Jahr ausklingen lassen!

Aber lesen sie selbst, was es zu berichten gab!....
Rede von Werner Hornung, Leitung Disposition:
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, werte Geschäftsleitung,
das Jahr der großen Finanz- und Wirtschaftskrise liegt hinter uns.
Haben wir davon eigentlich bisher etwas gespürt?
Sicherlich hat jeder in seinem Umfeld Auswirkungen bemerkt:
Freunde oder Bekannte müssen kurzarbeiten, sind arbeitslos geworden oder in den vorzeitigen Ruhestand gegangen, manches vertraute Geschäft hat zugemacht und der Quelle-Katalog kommt nicht mehr.
Gott sei Dank sind wir bei Weyermann® der Krise aus dem Weg gegangen.
Wieso konnten wir das?
Weyermann® kennt nicht nur einen Weg zum Erfolg!
Durch die vielen Reisen unserer Chefs in den zurückliegenden Jahren haben sie viele verschiedene Wege kennen gelernt und mit nach Hause gebracht. Ob Big Bag-Anlage, automatische Absack- und Palettieranlage, Logistikzentrum
Rösttrommel Nr.7 und Getreidelagerhaus oder Bohemian Malt, Carabelge®, Sinadry® und Food Ingredients -
alle diese Investitionen und Innovationen sind kleine Wege zum gemeinsamen Erfolg.
Und dann noch das Wichtigste:
Weyermann® ist wie ein Tausendfüßler
Ca. 80 verschiedene Malzsorten und viele Verpackungsmöglichkeiten, mehrere tausend Kunden in über 110 Ländern, mehr als 20 Vertriebspartner weltweit und dazu noch mehr als 100 hoch qualifizierte, motivierte und freundliche Mitarbeiter – alles das sind kleine Füße auf denen wir stehen, gemeinsam vorwärts gehen und Erfolg haben. Wenn da mal ein Fuß nicht so will, ziehen ihn die anderen einfach mit.
Wie alle Jahre habe ich auch dieses mal ein paar interessante Zahlen für Euch zusammengestellt:
2009 wurde der einmillionste Sack im Logistikzentrum verladen.
Nach wie vor kommen täglich bis zu 4000 weitere Säcke dazu
Über 4000 Big Bags wurden in 2009 abgefüllt - die meisten davon mit Floor Malted Bohemian Pilsner Malt für USA.
Erneut haben wir in diesem Jahr mehr als 1.500 Container Malz verladen,
davon allein in diesen Tagen 26 Stück über den neuen Containerbahnhof Bamberg.
Unsere Brauer haben in 2009 mehr als 35.000 Kanister Sinamar® abgefüllt, fast 13.000 mehr als in 2008.
Bereits fast 20 Mitarbeiter nehmen täglich am ausgezeichneten Mittagessen in unserer schönen historischen Kantine teil.
Alle diese beeindruckenden Leistungen waren aber nur möglich, weil unsere Kollegen in der Instandhaltung und Elektrowerkstatt in Bamberg wie auch in Haßfurt die Produktion ständig am Laufen gehalten haben.
Zusätzlich wurde in 2009 auch noch kräftig investiert!
Wir haben zwar kein weiteres Logistikzentrum gebaut oder eine neue Mälzerei gekauft, aber dafür allein in Bamberg 25 verschiedene Baustellen auf- und wieder zugemacht.
In Haßfurt wurden 7 verschiedene Baumaßnahmen durchgeführt und in Leesau 2.
Alles Investitionen in die Zukunft – zur Sicherung unseres Unternehmens und unserer aller Arbeitsplätze.
Investitionen in die Zukunft waren auch viele weltweite Messeauftritte und Kundenbesuche sowie vor allem die Teilnahme an zwei großen Messen in Deutschland.
Auf der drinktec in München, der weltgrößten Messe der Brauindustrie, waren Gäste aus über 50 Ländern auf unserem Messestand – der übrigens nach meinem Gefühl einer der bestbesuchtesten der Messe war.
Beim erstmaligen Messeauftritt Weyermanns auf der Food Ingredients in Frankfurt, der Weltleitmesse für die Nahrungsindustrie, wurden so viele neue Kontakte geknüpft, dass wir seitdem eine eigene Verkaufsabteilung für diese Fachrichtung haben.
Sicherlich werden diese Höhepunkte zusammen mit all den anderen nahezu täglichen Aktivitäten dazu beitragen, dass unser Unternehmen eine erfolgreiche Zukunft hat und diese Zukunft niemals langweilig wird.
2010 wird bestimmt kein leichtes Jahr werden.
Einige Konkurrenten versuchen uns zu kopieren oder wollen auf unseren erfolgreichen Zug aufspringen.
Die einen bauen neue Röstanlagen und auch ein Logistikzentrum, die anderen ändern ihre Firmenfarben in gelb/rot oder sprechen jetzt auch vom „Willkommen in der Welt der besten Braumalze“. Kopiert zu werden ist eigentlich ein großen Kompliment – aber auch eine große Gefahr!
Wir werden ständig gefordert sein, unser Bestes zu geben, beste Qualität zu produzieren, die sauberste Mälzerei zu haben, besten Service zu bieten und wenn möglich, die besten Preise zu machen.
Aber das alles ist ja nichts Neues für uns alle, oder?
Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, um Euch allen für euren täglichen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit zu danken.
Wir werden uns auch in 2010 allen Herausforderungen stellen oder auch neue suchen!
Ich wünsche Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, ein paar ruhige Festtage und für 2010 alles Gute!





2010 Auf riesiges Interesse bei der Weyermann® Belegschaft ist der Vortrag des Weyermann® Unternehmenshistorikers Christian Kestel über die Geschichte der Röstmalzbierbrauerei Heinz Weyermann und die Wurzeln dieses Weyermann® Unternehmenszweiges in Potsdam gestoßen.

Christian Kestel, der gemeinsam mit Sabine Weyermann bereits die Weyermann® Unternehmenschronik ausgearbeitet hat, nahm die über 30 „Weyermänner“ unter dem Slogan „SINAMAR® aus Potsdam – Auf den Spuren Johann Baptist Weyermanns und Europas größter Röstmalzbierbrauerei“ mit auf eine reich bebilderte Reise.

Zu sehen gab es z.B. das wichtigste Dokument des Unternehmens, das Patent über das Farbmalzbier von 1902, die Grundlage für die Herstellung des heutigen entbitterten Röstmalzbieres Sinamar®! Neu gelernt haben zudem viele der „Weyermänner“, dass das Farbmalzbier zu Zeiten des Firmengründers Johann Baptist Weyermanns zuerst in Lohnproduktion bei den Bamberger Brauereien Keeßmann, Maisel und Fäßla hergestellt wurde.
Über Carl Weyermann, Sohn von Johann Baptist Weyermann und Student für Brauwesen in Berlin, gelang dann der Schritt nach Potsdam, um das Farbmalzbier nicht weiterhin – wie damals in Bayern Gesetz – zweimal versteuern zu müssen. Von einem Standort in der Potsdamer Lindenstraße, wo heute noch eine Kaffeerösterei in der Nähe angesiedelt ist, ging es an den Alten Kanal, bis heute eine der schönsten Straßen Potsdams. Hier entwickelte sich die Johann Baptist Weyermann Farbebierbrauerei zu einem florierenden Unternehmen, was historische Fotografien eindrucksvoll belegten. Werbeanzeigen, Bestellkarten und Probefläschchen aus dieser Zeit der Weyermann® Geschichte machten das Gehörte anschaulich.
Erst der Zweite Weltkrieg bedeutete für die international erfolgreiche Weyermannsche Farbebierbrauerei in Potsdam das Aus. Der Betrieb mit damals 26 Beschäftigten und einem Ausstoß von 1300 hl pro Monat (zum Vergleich Produktionsdaten Sinamar® 2009: über 54000 hl Ausschlagwürze, Abfüllung von 9000 hl Fertigprodukt Sinamar®; darin nicht eingerechnet Malzextrakt) wurde massiv beschädigt. Unter dem Vorwand der Reparatur und Wartung wurden zumindest die unversehrten Vakuumeindampfkessel nach Bamberg überführt, wo sie 1950 in die Weyermann® Röstmalzbierbrauerei an der Stelle, wo heute die Weyermann® Braumanufaktur steht, eingebaut wurden. In den 90er Jahren zog die Röstmalzbierbrauerei Heinz Weyermann® dann an ihren heutigen Standort um.
Eine kurze Einführung in das heutige Produkt Sinamar® und wie es z.B. im Weyermann® Klassiker, dem Schlotfegerla® verwendet wird, aber auch bei großen Kunden, z.B. Erdinger, Köstritzer oder in der Lebensmittelindustrie, gab abschließend Oliver Honsel, Weihenstephaner Dipl.-Braumeister in der Weyermann® Braumanufaktur.

Wie beeindruckend dieser Streifzug in die Weyermann® Historie für die Mitarbeiter der Spezialmalzmanufaktur und insbesondere der Röstmalzbierbrauerei war, lesen Sie hier:

„… hiermit möchte ich mich ganz herzlich für die Teilnahme an dem äußerst interessanten und anschaulichen Vortrag unseres Weyermann® Unternehmenshistorikers Christian Kestel bedanken.

Herr Kestel verstand es im Rahmen der Weyermann® Akademie der anwesenden Belegschaft durch eine Vielzahl von Bildern aus der Vergangenheit und Gegenwart die Geschichte unseres Firmengründers Johann Baptist Weyermann und unseres Röstmalzbiers Sinamar® näher zu bringen. Vor allem für mich als Braumeister der Weyermann® Braumanufaktur ist es immer wieder interessant, die spannende Historie eines von mir oft verwendeten Produktes zu hören und zu sehen. Schließlich kommt z.B. ein Teil der dunklen Farbe unseres Weyermann® Bierklassikers - dem mild rauchigen Schlotfegerla® - aus unserem Röstmalzbier Sinamar®.

Der anschließende Gedankenaustausch unter den Kollegen beim gemeinsamen Pizzaessen war ein schöner Abschluss für einen informativen Abend, an dem wir alle mit Sicherheit wieder etwas über unsere Firmengeschichte dazugelernt haben.“

Oliver Honsel

Dipl.-Braumeister in der Weyermann® Braumanufaktur

„Die Heinz Weyermann® Röstmalzbierbrauerei möchte sich ganz herzlich bei Herrn Kestel für den sehr interessanten Vortrag und bei unseren Chefs für die Pizza bedanken.

Besonders beeindruckt haben uns die alten Schriftstücke (Rechnungen, Lieferscheine, Schiffpläne) und der Vergleich von Potsdam früher und Potsdam heute (Kanal, Straßen, Allee). Auch haben wir viel Neues erfahren, wie z.B. die Lohnproduktion von Röstmalzbier in Bamberg bei anderen Brauereien, oder wie schlimm der Krieg die Stadt Potsdam verwüstet hat.

Herr Kestel hat den Vortrag durch seine vielen Folien sehr bewegt gestaltet.
Die Zeitreise kam einem vor wie das Blättern durch ein Bilderbuch von der Vergangenheit zur Neuzeit.

Vielen Dank auch an Beate Ferstl für die Organisation der Veranstaltung.“

Das Team der Heinz Weyermann® Röstmalzbierbrauerei:
Stefan Hoenig, Leiter der Heinz Weyermann® Röstmalzbierbrauerei seit August
Norbert Kalb, Verantwortlicher für die gesamte Produktionsplanung bei Weyermann
Dieter Merkel
Heiner Freier
Theo Heueck
Andreas Bayer
Johannes Jung


„… der Vortrag von Christian Kestel über Weyermann® in Potsdam sowie die Entstehung und Gründung der Röstmalzbierbrauerei Heinz Weyermann® war sehr interessant und aufschlussreich. Durch die vielen Bilder und den Bierversuch mit Sinamar® konnte man sich die Geschichte noch besser vorstellen und sich darin hineinversetzen. Es war auch sehr interessant zu erfahren, dass das Weyermann® Logo anfangs auf den Böden der Bierfässer war.“


Das Weyermann® Team am Standort Haßfurt



2010 Da Weyermann® Malz Leihgeber für die Ausstellung „Mythos Burg“ im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ist, hat eine Abordnung der Bamberger Spezialmalzmanufaktur die Ausstellungseröffnung am 8. Juli im vollbesetzten "Aufseß-Saal" im Germanischen Nationalmuseum besucht. Weyermann® Unternehmenshistoriker Christian Kestel und Manfred Unkel, Weyermann® Kundenberater Bayern, in Begleitung seiner Ehefrau zeigten sich sehr begeistert von der „hervorragenden Ausstellung“ über die Kulturgeschichte der Burg vom 8. Jahrhundert bis ins ausgehende 19. Jahrhundert (Schloss Neuschwanstein und Betriebsgelände Weyermann Malz). Innerhalb der Weyermann® Akademie Kultur wird in den nächsten Wochen eine weitere Gruppe von Weyermann® Mitarbeitern die Ausstellung mit einem 3 D Modell vom Weyermann® Firmenensemble besuchen.

Für die Ausstellung „Mythos Burg“ hat das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin zusammengearbeitet, wo parallel die thematisch ähnliche Schau „Burg und Herrschaft“ läuft. Die Eröffnungsrede von Generaldirektor Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, der zudem auch Honorarprofessor an der Uni Bamberg ist, machte deutlich, dass Mythos nicht gleichbedeutend mit Klischee ist und dass vieles vom Mythos Burg noch heute präsent ist, denn Mythos basiert auf Wirklichkeit und bietet Identifikation. Nicht anders ist das bei Weyermann® Malz, wo die denkmalgeschützten Backsteingebäude mit viel Liebe und Gespür für die besondere Atmosphäre und Architektur geschützt und erhalten werden. Im Inneren warten die oft mit Türmchen besetzten Gebäude ganz gegenwartsnah mit der modernsten Technik auf. Auch für das aktuelle Marketing wird bei Weyermann® Malz die historische Firmenansicht genutzt.



2011 2011 jähren sich bedeutende Ereignisse in der Unternehmensgeschichte von Weyermann® Malz: So feiert die Bamberger Spezialmalzmanufaktur das 115. Jubiläumsjahr des ersten und ältesten aller Weyermann® Warenzeichen "Gambrinus MW Schutzmarke", das Jubiläum 115 Jahre Messeteilnahme, wichtige Auszeichnungen aus dem Jahre 1896 (z.B. Bayerische Staatsmedaille für hervorragende Leistungen und exzellente Qualität der Produkte), die internationale Markenanmeldung der Cara® Familie vor 85 Jahren, den 65. Todestag von Kommerzienrat Dr. phil. h.c. Rudolf Weyermann und das Jubiläum 10 Jahre Weyermann® Standort Haßfurt.

Am 11. März 1896 wird das erste und älteste Weyermann® Warenzeichen beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin angemeldet und am 11. Mai 1896 unter der Nummer 16381 eingetragen. Hier beginnt die Marken- und Marketinggeschichte von Weyermann® Malz.

Weiterhin feiert Weyermann® Malz 2011 115 Jahre Messeteilnahme: Im selbigen Jahr 1896 erfolgte der erste Messeauftritt von Weyermann® Malz auf der "Bayerischen Landes-Industrie-Gewerbe- und Kunst-Ausstellung" in Nürnberg. Aus dem "Erinnerungsblatt" des Gewerbevereins Bamberg: "in nächster Nähe (...] präsentierte sich auch das Ausstellungs-Arrangement von Michael Weyermann. Die Firma führte ihre bekannten Sorten Farb- und Caramelmalz und die neuerdings hinzugekommenen Fabrikate von Malzkaffee vor. Ein Stufenbau trug den eigentlichen Ausstellungskiosk, der sich als schmucker Barockpavillon, von einem Kuppeldach bekrönt, darstellte. Die vier Ecksäulen waren aus einzelnen Röhren gebildet, welche in abwechselnder Folge mit den verschiedenen Malzproben gefüllt waren, während jede der vier Seitenflächen eine reich geschmückte Nische enthielt, in der auf einem Brunnenschalen-ähnlichen Ausbau offen die Produkte des Ausstellers auflagen. Das dekorative Beiwerk nahm durchgehends Bezug auf die ausgestellten Fabrikate und deren Verwendung. Gerste und Hopfen schmückten ornamental die Flächen, während reizende Amoretten über den Säulen, die Jahreszeiten darstellend, zugleich Wasser, Gerste, Hopfen und Eis, die vier Elemente der Bierbrauerei versinnbildlichten. Die Kuppel des Kiosks war von einem Gambrinus, der Fabrikmarke, bekrönt. Um endlich dem Beschauer einen Einblick in die Fabrikationsweise zu bieten, waren auf vier in den Stufenbau eingeschobenen Postamenten in 20facher Verkleinerung Rösttrommeln aufgestellt, wie sie zur Herstellung des Farbmalzes Verwendung finden." Weyermann® Malz wurde anlässlich der Nürnberger Gewerbeausstellung 1896 durch Prinzregent Luitpold die Bayerische Staatsmedaille für hervorragende Leistungen und exzellente Qualität ihrer Produkte verliehen.

Eine weitere Goldmedaille erhielt Weyermann Malz für die Teilnahme an der "Exposition de Bordeaux" 1896, und zwar "Pour des produits excellents et de l´exportation la plus entendue". So zeigt sich, dass das Unternehmen bereits vor der Jahrhundertwende internationale Kontakte besaß und stark im französischen Sprachraum vertreten war, denn 1897 folgte bereits eine weitere Goldmedaille mit einer Teilnahme an der "Exposition Internationale" im belgischen Brüssel.

Neben 1896 ist das Jahr 1926 von allergrößter Bedeutung für die Marketinggeschichte von Weyermann® Malz. Carapils® wurde in Deutschland 1908 angemeldet und 1909 eingetragen. 1924 folgte die nationale Anmeldung von CARAFA®, CARADUNKEL®, CARAWIEN®, CARAMÜNCH® und CARAHELL®, sämtlich eingetragen in die Markenrolle 1925. Im folgenden Jahr 1926 - also vor 85 Jahren (in 2011) - erfolgte die internationale Anmeldung der CARA®-Familie (Carapils®, CARAFA®, CARADUNKEL®, CARAWIEN®, CARAMÜNCH® und CARAHELL®). In diesem Jahr (Höhepunkt der Goldenen Zwanziger / "Roaring Twenties") wurden Weyermann® Markenzeichen für sämtliche Länder zum Schutz angemeldet. Im Jahr 1926 gilt die internationale Anmeldung in Bern demnach für folgende Länder: Deutschland, Österreich, Belgien, Brasilien, Kuba, Danzig, Spanien, Frankreich, Ungarn, Italien, Lettland, Luxemburg, Marokko, Mexiko, Niederlande, Portugal, Rumänien, Serbien-Kroatien, Slowenien, Schweiz, Tschechoslowakei, Tunesien und Türkei. Hinzu kommen über direkte Anmeldungen: Argentinien, Belgien, Bulgarien, Canada, Chile, Dänemark, England, Estland, Finnland, (Lettland), Litauen, Norwegen, Polen, Russland, Schweden und - natürlich die USA. Das Jahr 1926 hat daher eine ganz wichtige Bedeutung in der Unternehmensgeschichte von Weyermann® Malz und zeigt die Entwicklung hin zu einem professionellen internationalen Marketing der Weyermann® Spezialmalze.

Schließlich markiert 2011 auch den 65. Todestag von Kommerzienrat Dr. phil. h.c. Rudolf Weyermann am 06.05.1946. Und natürlich das Jubiläum 10 Jahre Erwerb von Main Malz KG Meißner & Sohn Haßfurt im Oktober 2001.




2011 Bei jeder sich bietenden Möglichkeit erwirbt Weyermann® Malz Archivalien aus der 132-jährigen Vergangenheit des Traditionsunternehmens. So pflegt die Firma seine Geschichte und seine Wurzeln, die für erfolgreiches Handeln in der Gegenwart einen so wichtigen Rahmen bilden.


Erst kürzlich hat Weyermann® Malz über seinen Unternehmenshistoriker Christian Kestel eine Rechnung aus dem Jahre 1923, während der Inflationszeit, erworben. Damals kostete ein Zentner Weyermann® Malz 106000 Mark. Der Briefkopf zeigt rechts oben alle auf Ausstellungen und Messen errungenen Auszeichnungen von Weyermann® Malz bis 1923.


Weyermann® Malz ist schon jetzt stolz darauf, ab 2012 dieses Stück und viele andere Archivalien im Weyermann® Museum an neuer Steller prominent zu präsentieren.


Über Hinweise zu weiteren historischen Weyermann® Fundstücken freuen wir uns übrigens immer!



2011 Das Weihnachtsposter 2011 unter dem Motto "Historie auf Ansichtskarten - Schätze aus dem Weyermann®-Archiv" zeigt einen bunten Ausschnitt unserer Unternehmensgeschichte. Darunter sind Bilder, die den technischen Stand und den Ausbau des Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt zeigen, Karten, die als Souvenir für Brauertage von Weyermann® Malz gesponsert wurden, Grußkarten sowie
Erinnerungskarten von Messen und bedeutenden internationalen Ausstellungen.

Als kleine Botschafter - oft verbunden mit persönlichen Erlebnissen - trugen sie schon frühzeitig unseren Namen und damit die Welt der Spezialmalze aus dem
Hause Weyermann® rund um den Globus. Mit 1,3 Millionen Weyermann® Säcken, die als Botschafter in 118 Länder der Erde unterwegs sind, leben wir diesen Gedanken eines weltweiten Brauer-Netzwerks - heute wie damals.



2012 Auch 2012 wird wieder ein geschichtsträchtiges Jahr werden...





2012 Die heutige Betriebsversammlung auf der Altenburg findet an einem bedeutenden historischen Ort statt: Architekt Gustav Häberle, der von 1887 bis zu seinem Tod 1930 alle Gebäude der Weyermann®-Welt realisierte, vollendete auch den Pallas, das Hauptgebäude der Altenburg, und zwar vor genau 110 Jahren. So treffen sich wieder einmal Vergangenheit und Gegenwart, um gemeinsam in die Zukunft zu blicken - in eine Zukunft mit Tradition! Uns allen einen schönen Abend...



2012 890 Jahre Bamberger Biertradition - Um 1122 verlieh der Bamberger Bischof Otto der Heilige (1060-1139) dem Benediktinerkloster auf dem Bamberger Michaelsberg das Braurecht. In den Klostermauern wurde bis 1969 Bier gebraut. Wir sind stolz auf 890 Jahre Bamberger Biergeschichte und darauf, 133 Jahre davon erfolgreich mitgeprägt zu haben. Daran erinnern wir gerne mit diesem schönen Exponat aus unserer fränkischen Bierkrugsammlung.



2012 Heute vor 100 Jahren wurde der Bamberger Staatshafen feierlich eröffnet - von keinem geringeren als Prinz Ludwig von Bayern, dem späteren König Ludwig III. von Bayern. Anlässlich der Einweihung der Hafenanlagen besuchte Seine Kgl. Hoheit vom 15. bis 17. Juni 1912 Bamberg und war dabei auch Gast im Hause Weyermann®. Prinz Ludwig, der letzte bayerische König, war sichtlich beeindruckt von den Produktionsanlagen und vom Erfolg des Unternehmens. Von seinem Besuch zeugt noch heute das Goldene Buch und ein beeindruckender Ledersessel.

Im Vordergrund Prinz Ludwig von Bayern und Kommerzienrat Johann Baptist Weyermann, im Hintergrund Gustav Haeberle, Schwager von Johann Baptist Weyermann und Architekt der gesamten Anlage.




2012 „Schwach röstaromatisch und rauchig“ -
Malzanalyse der „Graetzer Dampf-Bierbrauerei A.G.“ aus dem Jahr 1900 aufgetaucht

Die „Graetzer Dampf-Bierbrauerei A.G.“, Grätz, Posen (heute Grodzisk Wielkopolski, Polen) sandte Ende Oktober/Anfang November 1900 eine Probe Weizenmalz zur Analyse an die „Ehrich - Versuchsstation für Brauerei und Mälzerei in Worms am Rhein“, und zwar in „Papiertüte“. Die „Graetzer Dampf-Bierbrauerei A.G.“ war damals nachweislich Kunde von Weyermann® Malz, sodass es sich bei dem Schriftstück um die vielleicht älteste noch vorhandene Analyse eines Malzes aus dem Hause Weyermann® handelt! Wir danken Andrzej Sadownik herzlich für die Zusendung dieses tollen Fundes an unser Labor.




2013 ¡feliz año nuevo!

La portada del calendario de Weyermann® de 1894. Se trata de uno de los más antiguos regulos de promoción. Se pueden ver dos enanos, que preparan una bebida mágica – por supuesto con nuestra malta especial.

En segundo plano se ve una vista de la ciudad de Bamberg, entre estos la notable catedral imperial con sus cuatro torres y muy a la derecha el monasterio Michaelsberg con una historia de casi mil años.

¡Con mejores saludos del archivo de la empresa!




2013 100 Jahre alt und noch immer in Gebrauch:
Der Amboss aus dem Jahr 1913 in unserer Schlosserei

Der schwere, auf einem Fuß aus massiver Eiche montierte Amboss "No. 12" begleitet die Weyermann® Geschichte seit einem Jahrhundert. Er zeugt noch von einer Zeit, als auf der Esse in der Schlosserwerkstatt glühendes Eisen, Nieten und Bolzen handgeschmiedet wurden. Welche Geschichten könnte er uns wohl erzählen?



2014 Wieder einmal hat ein Schutzengel seine Hände schützend über uns alle und die Firma gehalten: In der Nacht von Ostermontag auf Dienstag (22.04.2014) wurde die Bamberger Feuerwehr gegen 2:40 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage auf das Werksgelände in die Brennerstraße gerufen. In der Abluftanlage im 7. Stock der Malzfabrik war es zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr war mit 60 Kameraden bis 10:30 Uhr im Einsatz. Da sich einige Glutnester bis tief ins Dachgebälk gefressen hatten, musste die Feuerwehr die Dachhaut aufwändig mit Motorsägen öffnen und mit Schaum löschen. Aufgrund der Höhe kam dafür ein Kran zum Einsatz. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht an der Hand, konnte aber ambulant versorgt werden. Unser Dank gilt allen Einsatzhelfern, die besonnen und bedacht die Situation betreut haben.



2014 135 Jahre Weyermann® Malz

1879 begann Firmengründer Johann Baptist Weyermann mit dem Rösten von Gerste unter einer provisorischen Zeltplane in der Laurenzistraße auf dem Kaulberg in Bamberg. Damals erwartete niemand die Erfolgsgeschichte von Weyermann® Malz zum heutigen Weltmarktführer in Sachen Spezialmalze. Dank der Innovationskraft, die der Familie Weyermann wohl im Blut liegt, ist es insbesondere der heutigen Geschäftsleitung Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann (vierte Generation) gelungen, aus der Bamberger Spezialmalzmanufaktur ab Mitte der 1990er Jahre ein stetig wachsendes Unternehmen zu machen.

Mit großem Pioniergeist haben Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann 1996 das erste Mal eine Brauermesse in den USA besucht. Damals erkannten sie sofort den Trend des Craft Brewing. Von da an war Weyermann® Malz immer öfter die „Seele des Bieres“ in handwerklich gebrauten Bieren von kreativen Braumeistern, die gerne neue Bierrezepte ausprobieren wollen. Bis heute sind die Weyermann® Spezialmalze von bester Qualität gepaart mit der persönlichen, freundschaftlich-vertrauensvollen Begleitung der Kunden nach bester Weyermann® Firmenphilosophie für Craft brewer weltweit der Garant für den eigenen Erfolg. Nicht zuletzt ist diese Bierrevolution erst durch eine große Innovation von Weyermann® Malz möglich geworden: das bewusste Abpacken von Weyermann® Spezialmalz in 25 kg Säcke.

In diesem Jahr hat Weyermann® Malz zudem ein ganz neues, höchst praktikables Werkzeug für alle Brauer vorgestellt, das Weyermann® Aromarad. Hier werden die Geschmacksrichtungen der unterschiedlichen Weyermann® Malze visuell und objektiv vergleichbar dargestellt und erleichtern somit den überlegten und kreativen Einsatz der Weyermann® Spezialmalze nach ganz individuellen Vorgaben. Qualität, Vielfalt, Zuverlässigkeit, Achtsamkeit, Innovation und Kreativität – das sind eben die Punkte, die jeder Kunde in über 135 Ländern dieser Welt von Weyermann® Malz erwarten darf. Als Geschenk an die Kunden und Partner aber auch umgekehrt an sich selbst verstehen Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann dabei die große Vertrauenskultur, die Brücken der Freundschaft, die in der Weyermann® Geschäftsphilosophie gelebt und täglich weiter gebaut werden.
Meilensteine in der jüngsten Weyermann® Geschichte

In den vergangenen 20 Jahren hat der Innovationsgeist bei Weyermann® Malz stets fortgedauert und ist nicht zuletzt baulich sichtbar: 2001 wurde die Firma um den Produktionsstandort Haßfurt erweitert. Hier stellt Weyermann® Malz helle Basismalze her und profitiert von der idealen Anbindung an den Rhein-Main-Donaukanal. Der Erwerb des Getreidelagerhauses in Leesau 2004 als dritten Weyermann® Standort fällt ebenso in diese weitblickende Strategie, die in die Modernisierung und Erweiterung der Silokapazitäten in Leesau im Jahr 2011 mündete.

Auch am Standort Bamberg sprechen die Baumaßnahmen eine innovative Sprache: 2003 wird die Weyermann® Braumanufaktur errichtet und eröffnet. Bis heute ist sie – seit 2013 mit einer neuen Drei-Geräte -Sudanlage ausgestattet – Garant für sprudelnde Kreativität in Sachen Bier. 173 verschiedene Bierrezepte sind hier inzwischen entwickelt und gebraut worden, darunter das Weyermann® Bier „Bamberg Rogg´t“, das beim European Beer Star 2014 mit Bronze ausgezeichnet wurde.

2006 war ein weiterer Meilenstein in der jüngsten Geschichte von Weyermann® Malz: Das Logistikzentrum wurde gegenüber dem historischen Weyermann® Gelände errichtet – zukunftsorientiert mit einem intelligenten Warenwirtschaftssystem und 900 Palettenstellplätzen. 2008 zieht die Rösterei bei Weyermann® nach: Durch den Einbau weiterer Rösttrommeln wird die Röstmalzkapazität der Nachfrage entsprechend entscheidend erhöht. „ Es ist unser größtes Anliegen, unsere hohen Qualitätsstandards durch technische Innovationen zu sichern. Grundsätzlich haben wir uns dazu entschlossen, unsere Investitionen so zu tätigen, dass wir immer auf dem fortschrittlichsten Stand der Malztechnik produzieren können“, sagt dazu Thomas Kraus-Weyermann, Weyermann® Geschäftsleitung vierte Generation. 2014 wurden zudem ein neues Weyermann® Gästezentrum mit Verschlussbrennerei, Präsentationsraum und Fanshop errichtet sowie weitere Lager- und Bürogebäude dem Weyermann® Gelände hinzugefügt.

Dieser Pioniergeist, der sich auch im Leitspruch des Unternehmens „Sich regen
bringt Segen“ widerspiegelt und sich unter vielen anderen Beispielen aus der Historie etwa am ersten Weyermann® Patent bereits 1902 (heute über 20 eingetragene Warenzeichen!) zeigt, ist also nach 135 Jahren in Produktion, Vertrieb und auch Marketing von Weyermann® Malz gleichermaßen zu spüren. Dazu kommen der technische Standard auf höchstem Niveau, das stets wachsende Produktportfolio und der hohe Qualitätsanspruch des Bamberger Traditionsunternehmens, welche seinen hervorragenden Ruf in der Branche rechtfertigen. Ein Portfolio von über 80 Produkten, jährlich neu entwickelte Malzsorten, 150 Mitarbeiter, 50 Distributionspartner in der ganzen Welt und Kunden in 135 Ländern: Das sind die Zahlen, die die rot-gelbe Weyermann® Welt im Jahr 2014 beschreiben. Mit Leben erfüllt werden diese Daten von einer ganz eigenen, achtsamen Firmenphilosophie nach dem Motto „come as a stranger, leave as a friend“.

Dazu passt, dass das 135-jährige Jubiläum der Bamberger Spezialmalzmanufaktur natürlich auch groß gefeiert wurde. Bei der legendären „Bavarian Party“, dem Weyermann® Messeausklang nach der wichtigsten internationalen Brauermesse Brau Beviale in Nürnberg, haben 500 Weyermann® Kunden, Partner und Freunde aus 50 Nationen mit zehn verschiedenen Weyermann® Bierkreationen aus der Weyermann® Braumanufaktur auf die Geschichte und die Zukunft des Unternehmens angestoßen. Dabei gaben Sabine Weyermann und Thomas Kraus-Weyermann, Weyermann® Geschäftsleitung vierte Generation, das feste Versprechen, dass die vielen langjährigen Weyermann® Kunden auch in den nächsten Jahrzehnten auf „ihre“ Spezialmalzmanufaktur mit Tradition, Innovation, Kompetenz, Passion und Qualitätsbewusstsein setzen können. Und selbst bei dem jährlichen großen Fest, dessen Programm von Ochs am Spieß, Alphornbläsern, Brotbacken über Schuhplattler, Pizzabäcker und Kutschfahrten zur Weyermann® Destille bis hin zu Stelzenläufern, Schau-Whiskybrennen und Schafkopfen reichte, zeigte sich Weyermann® Malz gewohnt innovativ: Jeder Interessierte konnte sich mit seinem Smartphone an 18 Tafeln mit QR-Code auf dem Weyermann® Gelände orientieren und auf eine eigenständige virtuelle Weyermann® Tour mit Texten und Bildern begeben.

Klar, dass es bei dieser Geschichte, diesem Innovationsgeist und einem solchen Fest nur die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche für Weyermann® Malz gab:
„Liebe Weyermanns! 135 Jahre erfolgreich zu sein, muss erst jemand schaffen. Euer außergewöhnlicher Einsatz mit Charme, Konsequenz und unbeugsamen Qualitätsbewusstsein hat diesen Erfolg möglich gemacht. Es ist wahrscheinlich weltweit einmalig, 80 Malzprodukte praktisch in die ganze Welt zu liefern. Ich freue mich mit Euch über Euren Erfolg, gratuliere herzlich und wünsche Euch eine wunderschöne und erfolgreiche Zukunft. Liebe Grüße aus Obertrum!“ (Sepp Sigl von der Trumer Privatbrauerei in Obertrum bei Salzburg)



2015 Weyermann® Fan Shop im Gästezentrum

Voller Freude hat die Weyermann® Geschäftsleitung das ehemalige Gelände des ETSV Bamberg (Eisenbahner Turn- und Sportverein) erworben, um noch mehr Platz zu haben für all Ideen, Angebote und Events rund um Malz und Bier. Im Nordflügel des ehemaligen ETSV-Geländes hat nun der beliebte Weyermann® Fan Shop sein farbenfrohes Zuhause gefunden. Endlich ist genügend Platz, um die vielen ideenreichen Geschenke, Mitbringsel, Bücher und Weyermann® Corporate Identity Produkte in wunderbarem Ambiente zu präsentieren. Vom Weyermann® Knuspermalz® über das Johann Baptist Bratenbraun bis hin zur Krawatten-Anstecknadel – alle erdenklichen Accessoires und Liebevolles rund um Weyermann®, Malz und Bier sind hier erhältlich. Natürlich gibt es wie gewohnt eine erlesene Auswahl an Bieren aus der Weyermann® Braumanufaktur sowie von Weyermann® Kunden aus 135 Ländern. Ergänzt werden diese in der Weyermann® Bierbibliothek von ausgesuchten Bierspezialitäten aus aller Welt – vom Schwarzbier mit milden Röstaromen nach Bitterschokolade und Toffee bis hin zum aufwändig hergestellten und zum Teil fassgelagerten Porter oder Stout; alle gebraut mit Weyermann® Malzen.




2015 Deutsche Unternehmen sind in jeder dritten Branche weltweit Marktführer. In der Malz- und Braubranche ist Weyermann® Malz unter diesen „Besten der Besten“. Der Beweis dafür: Die 1879 gegründete Spezialmalzmanufaktur aus Bamberg ist im „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ verzeichnet – erneut in der jüngsten Neuauflage.


 
Weyermann® MalzfabrikBrennerstraße 17 - 1996052 Bamberg Telefon + 49 (0) 951 93 220-0Fax + 49 (0) 951 93 220-970eMail info@weyermann.de