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Drei Jahrhunderte Brauinnovation bei Weyermann® in vier Suden vereint

05.10.2016
Vom 27. bis 30. September 2016 war ein internationales Brauteam zu Gast in der Weyermann® Braumanufaktur, um ein einzigartiges Experiment durchzuführen. Das Ziel des Projekts war es, vier klassisch bayrischen Bierstilen aus dem 19. Jahrhundert eine Zukunft zu eröffnen. Das soll zeigen, dass selbst Traditionsbiersorten in der heutigen, wachsenden Craft Beer Bewegung weiter relevant sind.

Teammitglieder waren Weyermann® Braumeister Dominik Maldoner; der weltweit bekannte Rezeptentwickler Horst Dornbusch, Koryphäe aus West Newbury, Massachusetts; John Lenzini, Chef und Braumeister der Schilling Beer Company in Littleton, New Hampshire; und Deborah Wood, Technische Vertriebsleiterin der Brewers Supply Group aus Montreal, Canada.

Maldoner erklärte seine Überlegungen, die zu diesem Experiment führten. „Wir sehen gegenwärtig immer mehr Anzeichen dafür, dass „Session Beers“ – das ist der Begriff, den die Craft Brewer aus den USA für milde süffige Biere erfunden haben, – eine zunehmend wichtige Rolle in dem Sortiment der Craft Brewer in der neuen Welt einnehmen.

Lenzini fügte hinzu: “Wenn Leute an „Session Beers“ denken, meine sie im Grunde die klassischen untergärigen Biere aus Bayern. Leider haben diese wunderschönen Biere auch den unverdienten Ruf altmodisch und ohne kreatives Potential für junge, ambitionierte Brauer zu sein.“

Um mit diesem Mythos aufzuräumen, entschloss sich Thomas Kraus-Weyermann, Geschäftsführung 4. Generation, mit internationalen Experten aus der Braubranche zusammen zu arbeiten, um eine Auswahl typischer bayrischer Biere aus dem 19. Jhd. in die aktuelle Braukultur des 20. Jhd. zu überführen.
War das 19 Jhd. noch die Belle Epoque der Entwicklung neuer Biersorten, so war das 20. Jhd. eine Epoche enormer Fortschritte in der Malztechnologie und -sortenvielfalt.

Das 20. Jhd. sah z.B. die Entwicklung von sehr geschmacksreichen Malzsorten wie Weyermann® Carahell®, Carapils®, Carafa®, Barke® Pilsener und böhmischen Tennenmalz aus Bojos- und Tolar-Gersten.

Im Vergleich dazu hat uns das immer noch junge 21. Jhd. bereit eine rasante Entwicklung in der Hopfenforschung beschert, die zu einer bisher unbekannten Vielfalt in den Hopfensorten geführt hat. Zu diesen Sorten aus dem Elsass gehören z.B. die revolutionäre 2015 freigegebenen rote Beeren „Barbe Rouge“ und der 2015 freigegebene „Mistral“, der eine Hauch von tropischen Früchten verleiht. Dazu gesellen sich aus der bayrischen Hallertau die 2012 freigegebenen Sorten „Hallertauer Blanc“, die leicht nach weißen Trauben schmeckt, sowie die honigartige Sorte „Hüll Melon“.

Damit hat das Weyermann® Projekt versucht, in der Form von vier Suden, eine Brücke über drei Jahrhunderte zu bauen und auf das Zukunftspotential dieser alten bayrischen Traditionsbiere hinzuweisen. Das Brauteam wählte dazu die Biersorten Dunkles, Schwarzbier, Märzen und Helles und braute sie mit Rohstoffen, die damals als diese Biere populär wurden, noch gar nicht existierten.

Woods sagte zusammenfassend. “Unsere Experimente haben bewiesen, dass traditionelle Brauverfahren und supermoderne Qualitätsrohstoffe in den Händen von erfahrenen Brauern gut zusammenpassen.“

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